Präsentation: c/o pop in Köln (13.- 17. August 2008)

Vor fünf Jahren wanderte die damals fest in Kölner Hand befindliche Musikmesse Popkomm in die hippe Hauptstadt aus. Was damals nur die wenigsten ahnten: der Abgang der damals größten Musikmesse weltweit nach Berlin ebnete den Weg für einen neuen, ebenso wichtigen Termin im Kalender aller Musikinteressierten: die c/o pop.

Gleich nach der Popkomm in Berlin ist die c/o pop (Cologne On Pop) die wichtigste deutsche Musikmesse. Doch ist sie vielmehr als das: die c/o pop ist in zwei Bereiche unterteilt:

Zum einen professional c/o pop ("Work"), das sich aus den Teilbereichen "conference" und "affair" zusammensetzt.
Zum anderen festival c/o pop ("Play"), der Festivalteil der c/o pop, der für musikalische Abwechslung vom Messealltag sorgen soll.

Im Bereich professional c/o pop ("Work") werden nicht nur, wie auf Messen üblich, die neuesten Errungenschaften der Branche präsentiert. In der Unterkategorie "conference" werden diese auch diskutiert auf eigens dafür stattfindenden Podiumsdiskussionen mit den wichtigsten und einflussreichsten Köpfen und Experten der deutschen Musikindustrie. Problematiken der Branche werden analysiert und es wird mit Workshops an effizienten Lösungen gefeilt, um der seit Jahren kränkelnden Musikindustrie wieder auf die Beine zu helfen.
Die zweite Unterkategorie "affair" versteht sich vor allem als Kontaktplattform. Künstler und musikaffine Medien können sich hier präsentieren, austauschen und neue Netzwerke knüpfen.

Gerade hier sollen sich auch die Menschen angesprochen fühlen, die erst am Anfang ihrer Tätigkeit stehen, und für die die Vernetzung mit anderen Partnern essentiell ist. Darum legt die c/o pop traditionellerweise besonderen Wert auf den Bezug zu Hochschulen: es geht um das Abholen des heute kreativen Studenten, der Morgen zu einem festen Bestandteil der Medien- und Musikindustrie werden könnte. Hierzu werden in Zusammenarbeit mit der Universität Witten/ Herdecke Diskussionsforen veranstaltet, die explizit Hochschulgängern als auch jungen Wissenschaftlern gewidmet sind. Zudem kommt man dem Hochschulklientel nicht nur thematisch, sondern auch im Geldbeutel mit einem für Studenten vergünstigten Ticket entgegen - dem "professional-ticket light" ( nähere Infos siehe http://www.c-o-pop.de/pro-c-o-pop-hochschulen.1227.de.html ). So kommen nicht nur die etablierten Kräfte der Musik- und Medienindustrie, sondern auch Neueinsteiger und bloße Musikinteressierte in den Genuss der aktuellen Geschehnisse, Trends und Techniken der Branche.

Für genau dieses Klientel von musikinteressierten Neueinsteigern wurde auch die "Public Time" am Donnerstag und Freitag, als auch der "Public Day" am Samstag eingerichtet, die kostenlos zum Besuch der vor Ort vertretenen Labels, Musikproduzenten oder Softwareentwickler einladen und zudem in den Abendstunden interessante Lesungen oder Konzerte bereithalten.

Konzerte werden im Rahmen der festival c/o pop ("Play") zuhauf angeboten, wo man sich dann auch vollends austoben darf. In 20 verschiedenen Locations, quer verteilt im Kölner Stadtgebiet, treten in den fünf Tagen vom 13. bis zum 17. August 2008 gut 200 Künstler auf.

Das musikalische Programm zieht sich wie ein roter Faden durch alle Genres: sowohl Rap, Rock, Elektro als auch Pop werden auf der c/o pop zu sehen und zu hören sein.
Mit dabei sind u.a. TV PERSONALITIES, EIGHT LEGS, DJ KOZE aka ADOLF NOISE, HERCULES & LOVE AFFAIR, ATMOSPHERE & BROTHER ALI, CRYSTAL CASTLES oder die legendäre DAF (Deutsch-Amerikanische Freundschaft).

Das Festivalticket ist im Vorverkauf für 59 € zu haben. Es gilt für alle musikalischen Veranstaltungen des festival c/o pop ("Play").

Ein besonderes Schmankerl bieten die Veranstalter in diesem Jahr erstmals mit dem Festivalfernsehen TV c/o pop ( siehe http://www.bunch.tv/flexiplayer/?player=c-o-pop&deeplink=1003250 ) an. Hier gibt es sehenswerte Videoclips, Interviews und Live- Mitschnitte der diesjährigen c/o pop- Künstler, aber auch Hintergrundinformationen zu den Messeinhalten und einen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Also, nicht verpassen:

c/o pop

vom 13. bis zum 17. August 2008 in Köln

Mehr Infos:

http://www.c-o-pop.de

radiobar